Sommerakademie: Zittau 2013

DSC_0286 Nach mehrjähriger Forschungsar­beit der Pro­jek­t­part­ner »Hiller­sche Villa – Soziokul­tur im Dreilän­dereck« und der dort ange­siedel­ten Ini­tia­tive »Erin­nerung & Ver­söh­nung« sowie »frankfurt-oder-juedisch« wird im Sep­tem­ber 2013 die erste Som­mer­AkademieZit­tau stat­tfinden. Ziel ist es, mit­tels der in Frank­furt a./O. / Slu­bice ange­wandten Meth­ode zur inter­diszi­plinären Erforschung jüdis­cher Fried­höfe die Trauer­halle des jüdis­chen Fried­hofes Zit­tau virtuell zu rekon­stru­ieren und somit dere­inst einen sicht­baren Erin­nerung­sort zu begrün­den. Durchge­führt wird das Vorhaben von einem jun­gen Wis­senschaft­steam der Jüdis­chen Stu­dien, Reli­gion­swis­senschaft, Archäolo­gie, Geschichte und Architek­tur. Neben viertägiger Forschungsar­beit auf dem Fried­hof­s­gelände wird der Diskurs über Wege der Bewahrung und Ver­mit­tlung das zen­trale Thema der Som­mer­AkademieZit­tau. Im Rah­men dieser Som­mer­akademie findet ein öffentlicher Vor­trags– und Gesprächsabend statt. Neben einer Zusam­men­schau über die geleis­tete und bevorste­hende Forschungsar­beit sowie einer Diskus­sion über den jüdis­chen Fried­hof Zit­tau, wird es eine Lesung aus den unveröf­fentlichten Mem­oiren von Paul Müh­sam und Käthe Mende geben.