Geophysikalische Verfahren

Kar­tografis­che Erfas­sung des Fried­hof­s­gelän­des und geo­physikalis­che Verfahren

Mith­ilfe geo­physikalis­cher Mess­meth­o­den kön­nen Infor­ma­tio­nen im Unter­grund detek­tiert wer­den. Ins­beson­dere kön­nen Het­ero­gen­itäten, die auf Dich­te­un­ter­schiede, elek­trischer oder mag­netis­cher Natur basieren, ermit­telt und dargestellt wer­den. Zur Ermit­tlung der genauen Lage der Gräber auf dem Fried­hof wer­den die drei Geolo­gi­es­tu­den­ten mit der mag­netis­chen Meth­ode arbeiten. Dafür wer­den sie über den gesamten Fried­hof par­al­lele Bah­nen abstecken und diese mit dem Mag­ne­tome­ter abtas­ten. Dieser zeich­net dann kon­tinuier­lich den Mag­net­feld­gra­di­en­ten auf. Wäre eine Fläche homogen, würde der Gra­di­ent über­all iden­tisch sein. Bei einer Anom­alie im Unter­grund ändert sich der Gra­di­ent. Die aufgenomme­nen Mess­werte wer­den nun mit Hilfe von Computer-Programmen grafisch aus­gew­ertet. Anom­alien der Mag­net­feld­gra­di­en­ten wer­den sicht­bar. Man kann durch bes­tim­men, wo genau Gräber im Unter­grund vorhan­den sind. Diese Messergeb­nisse dienen neben der Lokalisierung von Gräbern einer späteren kar­tografis­chen Erfas­sung. Bei allen Möglichkeiten, die diese Ver­fahren bieten, müssen natür­lich die beson­deren Gegeben­heiten und die Heiligkeit des Ortes respek­tiert werden.